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       Sie machen die Energiewende sichtbar

Glonn - Mit der Auszeichnung „4 für Glonn“ sind Bürger ausgezeichnet worden, die sich in vorbildlicher Weise für die Energiewende Glonn eingesetzt haben.

„4 für Glonn“ – alle für Glonn (v.l.): Hans Obermair, Hans Gröbmayr, Stefan und Claudia Wäsler, Martin Sigl, Renate Glaser, Rudi Schwaiger und Bürgermeister Martin Esterl. Foto: jro

„4 für Glonn“ – alle für Glonn (v.l.): Hans Obermair, Hans Gröbmayr, Stefan und Claudia Wäsler, Martin Sigl, Renate Glaser, Rudi Schwaiger und Bürgermeister Martin Esterl. Foto: jro

Im vollbesetzten Bürgersaal überreichte der Vorstand des Aktionskreises Energiewende Glonn 2020 (AEG 2020) die Plakette und Bürgermeister Martin Esterl eine Tasche mit dem Slogan " Energie pur - aus Natur".

Als 100. Anschließer an die Nahwärme in Glonn erhielt auch er die Plakette „4 für Glonn“: der Heimatchronist Hans Obermair hat im Sommer 2011 sein Haus in der Niedermairstraße an die bereits bestehende Nahwärmeleitung durch das Dorf angeschlossen. Andere Glonner erhielten die Plakette, weil sie ihr Haus energetisch saniert haben, eigene Pellets-, Spaltholz- oder Holzhackschnitzelheizungen nutzen oder Solarthermie zur Warmwasserbereitung oder Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung auf ihr Dach gebaut haben. Doch auch innovative Unternehmer wie Rudi Schwaiger von der Firma Brunner,

die „Bioenergie Reinstorf-Steinhausen“ des Landwirts Martin Sigl und des Heizungsbauers Stefan Wäsler

und die Gemeinde Glonn selber erhielten die bunte Plakette.

Das Schild „4 für Glonn“ ist als Ergänzung zur Hausnummer gedacht. „So soll die Energiewende Glonn ein Gesicht bekommen“, sagte Renate Glaser vom AEG-Vorstand. Die Zahl vier stehe dabei für die Energiearten Holz, Sonne, Wasser und Biogas. Mit der Plakette sollen die Glonner motiviert werden den Weg der Energiewende weiter zugehen. „Wir wollen 100 Prozent der Bürger für die Energiewende“, so Glaser. Von den rund 36 MWh, die die Gemeinde an Wärme benötigt werden inzwischen 16 400 MWh regnerativ erzeugt. „Das sind etwa 1,5 Millionen Liter Heizöl pro Jahr und damit fast ein gleich hoher Euro-Betrag, der so in der Region bleibt“, berichtete der AEG-Vorsitzende und Landkreis-Klimaschutzmanager Hans Gröbmayr. Und auch beim Strom stehe Glonn schon recht gut da: 22 Prozent des Strombedarfs werden inzwischen regnerativ erzeugt. Auch wenn man auf die bisherigen Leistungen und das Engagement der Glonner und der Marktgemeinde stolz sein könne, gebe es noch sehr viel umzusetzen, konstatierte Gröbmayr. Jedes der sechs Nahwärmenetze im Gemeindegebiet habe freie Kapazitäten. „Also schließen Sie an“, forderte Gröbmayr die Anwesenden auf. Der Ausbau der Nahwärme stehe demnächst für die Ortsmitte Süd und die „Geppert-Siedlung“ an.

Von Christine Gerneth